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Telekom & Navi: Apple Keynote 2017 17.09.2017

Die Vorstellung einer neuen Apple-Gerätschaft gleicht immer schnell einer Millenniumfeier und wird weltweit von Abermillionen Menschen verfolgt. Auch in diesem Jahr zündete der kalifornische Global Player auf der Keynote einigen Branchenkennern zufolge wieder ein Feuerwerk der Technik. Erfahren Sie hier, was tatsächlich hinter den IT-Sensationen des neuen IPhone X und co. stecken.

Das iphone x

Der Paukenschlag

Die größte Aufmerksamkeit erhielt und erhält das iPhone X: Mit der Ziffer X, römisch für zehn, spielt Apple auf das Jubiläum des iPhones an, denn seit dem Erscheinen des ersten Alleskönner-Handys sind satte 10 Jahre vergangen. Bereits vor der Präsentation der Neuauflage waren manch Details bekannt, doch nun ist der Apfel endgültig aus dem Sack: Ein HDR fähiger OLED-Bildschirm, der vermutlich von Samsung produziert und Markenzeichen der Südkoreaner ist, umspannt beinahe die gesamte Front des Smartphones, sodass trotz der Displaydiagonale von 5,8 Zoll lediglich Ausmaße von 14,3 x 7 x 7,7 Zentimeter zustande kommen. "Schuld" an diesem Schlankheitsrekord ist jedoch nicht nur das nahezu rahmenlose Frontdesign: Der Home-Button ist nun gänzlich verschwunden! Die Navigation erfolgt ab sofort über verschiedene Gesten, etwa durchs Klopfen auf den Bildschirm. Ebenfalls verschwunden ist der Fingerabdrucksensor alias Touch ID. Jetzt übernimmt die Frontkamera per Gesichtserkennung sämtliche Identifizierungsvorgänge - mit einer Fehlerquote von 1:1.000.000! Face ID nennt Apple die Technik, welche auf einem Pixelabgleich der 7 Megapixel starken Kameralinse, einem zusätzlichen Punktprojektor, einer Infrarotkamera und einem Infrarotbeleuchter basiert.

Modellpflege der Dauerläufer

Um alle Anhänger des Home-Buttons bei der Stange zu halten, hat Apple noch zwei "klassische" iPhones konzipiert: Sowohl das iPhone 8 als auch das iPhone 8 Plus sind weitgehend im Stil der Vorläufer aus der siebten Generation gehalten, weisen jedoch eine auffällige Neuerung auf. Das Gehäuse besteht nämlich nicht mehr aus Metall, sondern aus Glas. Dieses ist aus sieben Lagen gefertigt und kann, einzeln lackiert, in verschiedenen Farben erstrahlen. Zum Verkaufsstart stehen Gold, Silber und Space Grau zur Auswahl. Selbiges Designprinzip weist auch das iPhone X auf. Unter der Haube werkelt zudem ein Sechskern-Prozessor, der in zwei Parzellen eingeteilt ist und die Akkulaufzeit um gut zwei Stunden anhebt. Neben dem A11 Bionic Chip finden noch ein Co-Prozessor und ein wahlweise 64 oder 256 GB großer Speicher ihren Weg auf die iPhones. Außerdem ermöglicht die Glasschale das kabellose Aufladen und die jeweils 12 Megapixel starke Dualkamera auf der Rückseite bietet etliche Feinheiten wie einen Porträtmodus, die Aufzeichnung von 4K-Videos in 24, 30 und 60 Bildern pro Sekunde sowie ein neues Weit- und Teleobjektiv. Auf die 4K-Unterstützung und auf die neuen Objektive muss das iPhone 8 zwar verzichten, doch auch hier hat Apple mit einem Hybrid-IR-Filter und einer HDR-Linse nachgebessert. Zu unterscheiden sind iPhone 8 und iPhone 8 Plus demnach in erster Linie anhand der Bildschirmgröße: Beim iPhone 8 thront ein 4,7 Zoll, beim großen Bruder ein 5,5 Zoll großer Bildschirm. Im Gegensatz zur X-Auflage lösen diese ihre Inhalte allerdings mit der bereits bekannten, minimal weniger farbkräftigeren, IPS-Technologie auf.

Was es sonst noch gab

Neben der Handy-Troika erblickten auf der Keynote 2017 zwei weitere Apple-Geräte das Licht der Welt: Die hauseigene Streamingbox Apple TV bringt bald Inhalte in 4K-Auflösung und mit HDR-Punktierung auf den Schirm. Zudem soll Apple TV 4K mit weiteren Diensten, die es derweil allerdings nur in den USA zu nutzen gibt, kombinierbar sein. Für die Zukunft stellt Apple neue, konsolenebenbürtige, Spiele in Aussicht, welche dank des kräftigen A10X-Prozessors ebenfalls in 4K erstrahlen sollen. Die zweite große Neuerung gehört nicht an den Fernseher, sondern ans Handgelenk: Die Apple Watch Series 3 bietet ihrem Träger noch mehr Freiheit als ihre Vorgänger, da diese serienmäßig mit einer eSIM ausgestattet und somit fürs mobile Surfen im World Wide Web befähigt ist. Außerdem werden einige Dienste wie Apple Music direkt von der Uhr unterstützt. Das Tragen eines iPhones stellt somit keine Voraussetzung mehr dar, um das Wearable nutzen zu können. Ausgestattet mit der Sprachassistentin Siri zeigt sich die dritte Auflage auch noch bedienungsfreundlicher und kann mit dem neuen Betriebssystem watchOS 4 aufwarten: Herzrhythmusmonitor und Herzschlagkontrolle sind nun ebenfalls an Board.

Fazit

Auf der Keynote 2017 sparte Apple nicht mit Eigenlob und mag sich dieses auch verdient haben. Insbesondere der Schritt, den Home-Button zu tilgen, zeugt von Innovation und Mut. Doch die klugen Köpfe aus Cupertino scheinen sich nicht wirklich einig zu sein und mit dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus auf Nummer sicher gehen zu wollen. Fraglich bleibt, ob und welche Variante sich durchsetzen wird und wie es in puncto Augmented Reality weitergeht: Sowohl die 8er-Modelle als auch die X-Auflage sind für die erweiterte Realitätsstufe geschaffen und erste Kooperationen bereits erschlossen. Die zahlreichen Verbesserungen der Kamera, des Akkus und des Prozessors fallen unter diesem Blickpunkt beinahe unter den Tisch. Was allerdings auch nicht verwundert, denn spürbare Auswirkungen haben in erster Linie der angewachsene sowie HDR kompatible Bildschirm des iPhone X und die modellübergreifende Vollmantelverglasung. Highlights stecken demnach viel mehr in der Apple Watch Series 3, da diese weitaus autonomer als ihre Vorgänger tickt. Was aus der Streaming-Plattform Apple TV 4K wird, steht wiederum in den Sternen. Zumindest scheinen die Preise bereits in Zement gegossen zu sein. So ist zum Beispiel für das iPhone X samt 256-GB-Speicher eine stolze Summe von 1.319 Euro veranschlagt. Dass sich an diesem Rekordpreisprinzip bis zum offiziellen Verlaufsstart am 22. September noch etwas ändern wird, wirkt unwahrscheinlich, denn bereits jetzt lassen sich die Apfel-Neuheiten zu den angedachten Preisen vorbestellen.


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