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Haushaltsgeräte: Waschmaschine pumpt nicht ab - Was nun? 06.02.2019

Eine Waschmaschine fehlt heute in fast keinem Haushalt. Regelmäßig ist das praktische Haushaltsgerät im Einsatz. Falls es aber einmal zu einem technischen Defekt kommt, ist guter Rat oft teuer. Was ist zu tun, wenn Ihre Waschmaschine nicht abpumpt? Meist ist es nicht nötig, dass Sie viel Geld für teure Reparaturen auszugeben. Denn es gibt auch einige Dinge, die der Laie tun kann.


 

Wenn der Super-Gau eintritt und die Waschmaschine nicht abpumpen will

In vielen Haushalten ist die Waschmaschine mehrmals täglich "in Aktion". Aber gerade, wenn sich ein besonders großer Wäscheberg aufgetürmt hat, treten mit Blick auf "Murphy's Gesetz" technische Schwierigkeiten unterschiedlichster Art am Gerät auf. Erfahrene Hausfrauen und -männer können buchstäblich ein Lied davon singen: Meist kommt es im ungünstigsten Moment dazu, dass beispielsweise das Wasser nach dem Waschvorgang nicht mehr richtig abgepumpt wird und in der Trommel stehen bleibt. Der Schleudervorgang wird demzufolge nicht eingeleitet, und - je nach Modell - lässt sich das Haushaltsgerät dann noch nicht einmal öffnen, sodass die Wäsche entnommen werden könnte. Ein echtes Ärgernis, das Zeit, Nerven und im schlimmsten Fall viel Geld kosten kann.

Die Ursachen können vielfältig sein

Wenn das Wasser aus der Trommel nicht Waschmaschinemehr abgepumpt wird, kann die Wäsche aufgrund der technischen Beschaffenheit des Gerätes meist nicht geschleudert werden. Die Waschmaschinentür bleibt geschlossen oder lässt sich gegebenenfalls nur mit Hilfe einer separaten Sicherungsfunktion entriegeln. Sobald sich die Tür öffnet, tritt das Wasser aus, das sich in der Trommel angesammelt hat.

Natürlich ist es denkbar, dass die Stromversorgung - aus welchen Gründen auch immer - unterbrochen wurde. Dies kann durchaus dazu führen, dass die Waschmaschine plötzlich Probleme beim Abpumpen macht. Die Gründe für eine Unterbrechung der Stromversorgung können vielfältig sein: Möglicherweise, weil sich der Stecker gelockert hat, weil sich die Waschmaschine durch vorangegangene Schleudervorgänge um einige Zentimeter von der Steckdose wegbewegt oder weil es im Haushalt einen Stromausfall gegeben hat. Checken Sie, ob die Lampen am Display korrekt leuchten oder ob bestimmte Bedienfelder aufblinken und damit einen technischen Defekt signalisieren. Oft kann es helfen, den On-/Off-Schalter der Waschmaschine zu betätigen. Falls der gewünschte Erfolg hiernach ausbleibt und das Gerät auch weiterhin nicht abpumpt, geht die Fehlersuche in die nächste Phase.

Das Flusensieb - häufigste Ursache für Funktionsbeeinträchtigungen an der Waschmaschine

WaschmaschineVor dem Waschen sollten Jacken- und Hosentaschen möglichst gründlich durchsucht werden. Denn sofern Krimskrams, Münzen und dergleichen nicht herausgenommen werden, fallen sie beim Waschen heraus und können im schlimmsten Fall die Trommel blockieren. Darüber hinaus ist es möglich, dass sie in den Ablaufschlauch geraten und sich in der Leitung festsetzen. Auch das ist immer wieder ein Auslöser dafür, dass die Waschmaschine über kurz oder lang nicht mehr richtig abpumpt. Selbst wenn lediglich ein Kugelschreiber oder die Reste eines Papiertaschentuchs aus der Wäsche ins Innere der Waschmaschine gelangen, kann es zu einer Verstopfung im Bereich der Ablaufmanschette kommen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es dazu sogar bei größter Sorgfalt kommen kann: Es ist demnach auch bei genauer Inspizierung von Taschen und Öffnungen vor dem Waschen denkbar, dass sich Fremdkörper in der Waschmaschine einnisten. Der Weg von der Trommel bis zur Pumpe ist meist nur kurz. Die Folgen können allerdings fatal sein, denn die Funktionsfähigkeit der Maschine würde erheblich beeinträchtigt.

Regelmäßig das Flusensieb reinigen - das kann die kostspielige Reparatur ersparen

Die Reinigung des Flusensiebs und des entsprechenden Leitungsabschnitts, der ins Innere der Waschmaschine führt, ist nicht sonderlich aufwendig. Idealerweise führen Sie hier etwa alle vier bis sechs Wochen eine Kontrolluntersuchung durch. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass folgenschwere Beschädigungen an der Waschmaschine verhindert werden. So ist das Flusensieb gewissermaßen das Bindeglied zwischen Trommel, Pumpe und Ablaufsegment. Es fängt Haare, Schmutzreste, Fremdkörper und andere Verunreinigungen auf und hält sie fest. Meist befindet sich das Flusensieb im unteren Frontbereich des Gerätes und ist mit einer stabilen, drehbaren Klappe bestückt. Sie drehen an dem Knauf, bewegen ihn mit dem Uhrzeigersinn und ziehen ihn dann mit etwas Kraft heraus. Dabei könnte eventuell eine kleine Wassermenge austreten. Legen Sie deshalb vorher ein altes Handtuch vor der Öffnung aus, um die Flüssigkeit aufzufangen.

Entfernen Sie die Verschmutzungen aus dem Flusensieb und spülen Sie es hinterher mit viel klarem Wasser ab. Mögliche Fette lassen sich beseitigen, wenn sie das Teilstück des Siebs ein paar Minuten in eine Spülmittellösung geben. Dadurch löst sich das Fett und die Poren werden vom Schmutz befreit. Danach setzen Sie das Sieb wieder ein und betätigen dann das Bedienfeld der Waschmaschine, um den Schleudervorgang noch einmal in die Wege zu leiten. Sofern das Wasser auch nach diesem Prozedere nicht ordnungsgemäß abgepumpt wird, ist es möglich, dass auch die Pumpe verstopft ist.

Wenn der Ablaufschlauch der Waschmaschine geknickt ist

Waschmaschinen AblaufschlauchExperten sind sich einig, dass der Ablaufschlauch einer Waschmaschine häufig die Ursache für eine Störung der Abpumpfunktion ist. Steht die Waschmaschine zu dicht vor der Wand, könnte der Schlauch knicken, was die Durchlässigkeit des Wassers beeinträchtigen würde. Jede Waschmaschine sollte auf einem so genannten Schwingungsdämpfer positioniert sein: Ein Wasch- und Schleudervorgang geht in der Regel mit einem erheblichen Kraftaufwand einher. Das Gerät könnte sich daher beim Wäschewaschen leicht in Bewegung setzen. In vielen Fällen wird der Ablaufschlauch dabei gedehnt oder geknickt, sodass das Abwasser nicht mehr ungehindert durchfließen kann. Falls Sie das typische Abpumpgeräusch beim Wäschewaschen zwar vernehmen, wenn aber die Waschmaschine dennoch nicht abpumpt, sollten Sie einen Blick auf die Beschaffenheit des Ablaufschlauchs werfen. Können Sie keine optischen Veränderungen am Schlauch ausmachen, hilft es meist, den Ablaufschlauch abzuschrauben und zu schauen, ob sich im Inneren sichtbare Verschmutzungen festgesetzt haben. Diese sollten umgehend entfernt werden. Kontrollieren Sie außerdem, ob Wasser hindurchfließen kann. Dafür nehmen Sie eine Schüssel zur Hand, um zu verhindern, dass das Wasser unkontrolliert herausströmt.

Waschmaschinen AblaufschlauchNicht immer sind Fettrückstände oder andere Verschmutzungen im Inneren des Ablaufschlauchs auf Anhieb erkennbar. Legen Sie das Schlauchteil deshalb - am besten über Nacht - in ein fettlösendes Reinigungsmittel und spülen Sie es hinterher mit viel heißem Wasser aus. Hartnäckige Verkrustungen im Schlauch werden hingegen vorzugsweise mit einem Rohrreiniger beseitigt. Wenn auch das nichts nützt, könnte der Kauf eines neuen Ablaufschlauchs die rettende Lösung sein. Dieser ist meist schon für wenige Euros im Baumarkt oder beim Waschmaschinenfachmann Ihres Vertrauens erhältlich. Der Austausch des Schlauchs ist sehr einfach und muss daher nicht unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden.

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Was tun, wenn die Laugenpumpe defekt ist?

Blubbernde oder klappernde Geräusche beim Abpumpen sind erfahrungsgemäß ein Indiz für einen Defekt in der Laugen- oder Ablaufpumpe. Eine Reparatur "in Eigenregie" ist unter diesen Voraussetzungen nicht zu empfehlen. Vielmehr ist in einer solchen Situation die Durchführung einer fachgerechten Reparatur bzw. eines Austauschs der Pumpe erforderlich.

Das Malheur mit dem Keilriemen

Ähnlich wie beim Auto sorgt der Keilriemen auch bei der Waschmaschine für eine adäquate Kraftübertragung vom Motor auf die Waschtrommel. Falls er sich gelöst hat oder wenn er gerissen ist, wird sich dies auf die Abpumpfähigkeit der Waschmaschine auswirken. Bei einem Keilriemen handelt es sich um ein normales Verschleißteil, das meist sehr einfach nachbestellt werden kann. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie ihn durchaus selbst austauschen. Sicherheitshalber bietet es sich allerdings an, den erfahrenen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Das Display zeigt einen Elektronik-Defekt an

WaschmaschineSobald die Waschmaschine auf Berührungen der Knöpfe bzw. der Bedienfelder im Display nicht mehr reagiert, ist davon auszugehen, dass die Elektronik Schaden genommen hat. Je älter eine Waschmaschine ist, desto größer ist die Gefahr, dass sich über kurz oder lang Fehler an der Elektronik zeigen. Mit eigenem Werkzeug zu versuchen, "das Übel an der Wurzel zu packen", kann mit einem noch größeren Schaden am Haushaltsgerät enden. Dies wiederum hätte höhere Reparaturkosten zur Folge. Wenden Sie sich daher lieber gleich an den Handwerker Ihres Vertrauens, wenn Ihre Waschmaschine Mängel an der Elektronik aufweist. Oft versteht es der Profi schon mit wenigen Handgriffen, das Haushaltsgerät wieder in Gang zu bringen.

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TIPP: Sofern die Elektronik Fehler aufweist, kann es hilfreich sein, den Sicherungskasten in Augenschein zu nehmen. Denn oftmals ist eine Waschmaschine nicht separat gesichert. Falls also durch einen Kurzschluss oder aufgrund eines Sicherungsproblems eine Stromunterbrechung aufgetreten ist, muss die Sicherung nur noch aktiviert werden. Dann könnte auch der Abpumpvorgang ohne Probleme erneut erfolgen.

 


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