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Foto & Camcorder: Fotoschule Teil 1: Die Blende 26.01.2019
 
Wir werden euch in mehreren Beiträgen die wichtigsten Fotogrundbegriffe erklären. Bestimmt haben manche von euch zu Weihnachten eine Kamera geschenkt bekommen. Vielleicht habt ihr euch dieses gewünscht oder auch ganz überraschend eine bekommen. Aber auch wenn ihr ein neues Smartphone bekommen habt, könnten die folgenden Artikel sehr interessant für euch sein. Da auch viele Smartphones über einen Pro-Modus verfügen oder man eine passende App installieren kann, die einem manuelle Einstellungsmöglichkeiten bietet. Wir fangen in unserem ersten Betrag mit der Blende an. 
 

Was ist die Blende?

 
Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung im Objektiv, über die sich die Weite der Objektivöffnung regeln lässt. Über einen Lamellenverschluss wird die Öffnung verkleinert bzw. vergrößert. Mit der Blende ist also die Öffnung im Objektiv gemeint und somit die Menge an Licht, die durch diese hindurch kommt. Durch die teilweise Schließung der Öffnung kann der Lichteinfall dann reguliert werden. So funktionieren bei einem menschlichen Auge übrigens die Pupillen. 
 

Wozu ist die Blende gut?

 
Mit der Blende kann man steuern wie viel Licht auf den Sensor treffen soll. Um ein gutes zu Bild zu schießen benötigt man ein richtig belichtetes Foto, dazu muss die passende Blendenanzahl eingestellt werden. Das kann aber auch ganz schön knifflig sein. Ist ein Bild zu hell, ist es überlichtet und ist es dunkel, ist zu wenig Licht auf den Sensor gefallen. Wie viel Licht man nun benötigt hängt von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab, Dies zu erkennen benötigt Hilfsmittel in der Kamera und Übung. 
 
Ein schlauer Fuchs, könnte nun die Milchmädchenrechnung aufstellen: Wenn ich mit maximal geöffneter Blende fotografiere, habe ich immer das schärfste Bild. Jemand der also mit der s.g, Offenblende fotografiert, weiß evtl. nicht, dass die Blende auch eine optische Funktion hat. Die Öffnung der Blende bestimmt auch die Tiefenschärfer des Fotos.Fotografieren wir beispielsweise ein Portrait und öffnen die Blende maximal, kann es passieren, dass die Augen scharf, allerdings die Nasenspitze und Ohren unscharf abgebildet sind.
 
Die Blende hat also die Eigenschaft:
 
- Je weiter geöffnet die Blende ist, desto weniger Schärfentiefe
- Je weiter geschlossen, desto mehr Schärfentiefe  
 


 
 

Blendenzahlen verstehen

 
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Wort Blende auch für die Blendenzahl verwenden. Auf jedem Objektiv sind in der Regel vorne Zahlen aufgedruckt. 
Hier haben wir ein Objektiv mit einer Brennweite von 50 mm und einer Blendenzahl von 1:1,4. im Sprachgebrauch wird man von einer „Blende 1,4“ sprechen. Eine korrekte kurze Schreibweise für die Bledenzahl ist f/1,4. Wichtig ist nun zu wissen, dass bei einem f/1,4 Objektiv also die 1,4 also dem Wert entspricht wie viel Licht maximal durch das Objektiv fallen kann. Weniger geht immer, da die Blende immer geschlossen werden kann. 
 
 
Es gilt nun folgendes beim Kauf von Objektiven zu beachten:
 
- Ist der Blendenwert groß, ist die Blendenöffnung klein = weniger Licht
- Ist der Blendenwert klein, ist die Blendenöffnung groß = mehr Licht
 
In der Regel ist ein lichtstarkes Objektiv (kleiner Blendenwert) nützlicher, da man auch bei schwachen Lichtverhältnissen bessere Bilder machen kann. Auch die Regulierung der Schärfentiefe ist mit so einem Objektiv variabler. 
 
Wir haben nun gelernt wofür die Blende zuständig ist und wie man sie einsetzen kann. In den nächsten Artikeln werden die Themen Verschlusszeit, ISO und Weißabgleich behandelt.
 
 

Liebe Grüße wünscht euch,

euer Alex

Autor: Alexander Breuer

 


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