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Foto & Camcorder: Spiegellose DSLR vs. DSLR mit Spiegel 02.11.2017

Sie besitzen einen großen Sensor, ein Bajonett für Wechselobjektive und kommen sehr kompakt daher. Auf den Spiegel verzichten sie - und ziehen hieraus ein großes Potential: Spiegellose Spiegelreflex liegen immer mehr im Trend. Doch können sie der Spiegelreflexkamera tatsächlich schon Paroli bieten? Wir haben uns auf die Suche nach Fakten begeben, die Sie jetzt hier nachlesen können.

Die Canon EOS M5 Systemkamera

Spiegellose Spiegelreflex auf dem Vormarsch

Eine digitale Spiegelreflexkamera galt lange Zeit als das Maß der Dinge. Wer bisher professionelle Bilder machen wollte, griff zielsicher zu einer DSLR-Kamera. Die großen, oftmals nicht gerade handlichen Geräte mit Wechselobjektiv und dem charakteristischen Klicken beim Auslösen zeugen seit jeher von höchster Professionalität. Doch ein Blick auf den Markt und speziell auf die Pioniere Panasonic und Olympus verrät, dass spiegellose Spiegelreflex zunehmend an Beliebtheit gewinnen. Nicht wenige sind jedoch der Auffassung, dass spiegellose DSLR eine Spiegelreflexkamera in puncto Bildqualität nicht ersetzen können. Diese Ansicht teilen jedoch längst nicht alle Fotografen. Unbestritten ist, dass eine spiegellose Spiegelreflex nicht wenige Vorteile bietet.

Worin liegt konkret der Unterschied zwischen den verschiedenen Modellen?

Kein Spiegel bedeutet, dass kein optischer Sucher vorhanden ist. Hierin liegt der größte Unterschied zwischen einer DSLR und ihrem spiegellosen Pendant. Für gewöhnlich wirft der Spiegel das Bild vor der Kameralinse nach oben - im Sucher erscheint das, was Sie im fertigen Bild später zu sehen bekommen. Diesen "Durchblick" gewähren Ihnen spiegellose Spiegelreflex nicht. Oft dient hier ein hochauflösendes kleines Display als Sucher oder Sie nutzen sogleich den Bildschirm an der Rückseite der Kamera. Dieser Umstand geht aber auch mit Vorteilen einher. Sie sehen anhand des Suchers sofort, was die spiegellose DSLR mit Ihrem Bild macht. Dies gilt sowohl für Fotos wie auch für Videos. Das Display und der elektronische Sucher bieten zudem unterschiedliche Hilfsmittel, um die Einstellungen überprüfen zu können: Ist der Schärfeverlauf korrekt? Sind einzelne Bereiche unter- oder überbelichtet? Einem Histogramm lässt sich entnehmen, ob Bildanteile zu dunkel oder zu hell sind, während eine digitale Wasserwaage beim Ausrichten unterstützt. Einige Hersteller bieten für ihre spiegellose DSLR anstelle eines elektronischen Suchers zukaufbare Aufstecksucher an.

Welche Vorteile eine spiegellose Spiegelreflex noch bietet

Weil der Spiegelkasten im Inneren des Gehäuses wegfällt, vermag die spiegellose DSLR hinsichtlich Platz und Gewicht zu punkten. Eine digitale Spiegelreflexkamera fällt größer und schwerer aus. Eine Profikamera nebst Objektiv kommt als Spiegelreflex auf ein Gewicht von etwa sechs bis sieben Kilogramm, während eine Spiegellose lediglich ca. ein Kilogramm auf die Waage bringt. Und weil bei der spiegellosen Variante kein Spiegel klappt, entstehen auch keine lauten Auslösegeräusche. Als kleinste Modelle lassen sich kompakte Kameras in jede Hemd- oder Hosentasche unterbringen. Aber auch eine hochwertige Systemkamera, also ein Modell mit großen Sensoren und Wechselobjektiven, kommt ohne einen Spiegel aus.

Können Spiegellose Kameras hinsichtlich Qualität mithalten?

Die Bildqualität hängt entscheidend vom Sensor sowie der Qualität des Objektivs ab. Gerade beim Sensor gibt es diverse Größen, welche etwa 2,5 zu 1,67 cm (APS-C-Format) oder 1,8 zu 1,35 cm (Micro-Four-Thirds-System) messen. Aber es sind auch spiegellose DSLR erhältlich, die über einen Vollformatsensor oder dem noch größeren Mittelformat ausgestattet sind. Auch hier gilt: Je kleiner der Sensor, desto handlicher das Gerät. Mit Ausnahmen von Olympus und Panasonic, passen nicht alle Objektive aller Hersteller auch auf sämtliche Gehäuse. Nach Aussage zahlreicher Experten, sind spiegellose Modelle inzwischen mindestens genauso schnell, wie eine Spiegelreflexkamera. Eine Spiegellose liegt mit 15 Bildern pro Sekunde vor den meisten DSLRs. Sehr schnell und präzise funktioniert auch der Autofokus. Eine digitale Spiegelreflex bietet aber den Vorteil, dass der optische Sucher extrem stromsparend ist.

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Von einer DSLR unterscheidet sich eine spiegellose Spiegelreflex preislich kaum. Einsteigermodelle erhalten Sie bereits ab ca. 400 Euro, während eine Spitzenausstattung den Preis schnell um mehrere tausend Euro nach oben heben kann. Ein sehr breites Angebot an spiegellosen DSLR finden Sie bei Sony, Panasonic, Fujifilm und Olympus, während Canon und der DSLR-Marktführer Nikon bisher keine große Rolle spielen.

Fazit

Eine spiegellose DSLR kann heute durchaus mit einer Spiegelreflexkamera mithalten. Den fehlenden Spiegel gleichen die neuartigen Modelle mittels anderer Technologien quasi aus. Die Wahl ist demnach zumeist eine Geschmackssache. So liegt manchen etwa der universelle Blick durch den optischen Sucher mehr. Alle anderen kommen mit einer spiegellosen Spiegelreflex in den Genuss zahlreicher erweiterter Funktionen.


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