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Telekom & Navi: Alles über die mobile Navigation! 17.06.2015

Viele Wege führen nach Rom!
Aber eigentlich wollten wir doch nach Kroatien, Schatz?

 
Eine Situation die gerade an heißen Sommertagen unerwünscht ist. Natürlich würde sich niemand so verfahren aber keiner kommt gerne von der Route ab und steht im schlimmsten Fall noch im Stau. Also solltet ihr euch für die Reise in den wohlverdienten Sommerurlaub ein zuverlässiges portables Navigationssystem zulegen und heute will ich euch bei der Suche danach helfen. 
 
              
Warum gibt es überhaupt noch Navigationsgeräte wenn es doch Smartphones gibt? 

Ich höre in Beratungsgesprächen immer wieder die Aussage: „Ich brauch nichts besonderes, ich habe ja auch mein Smartphone, Google hilft mir schon weiter.“ Das bedeutet ein Navi muss praktisch nichts können, weil wenn wir uns doch mal verfahren sollten, dann googeln wir einfach den Weg. Also: Warum sollte man dann überhaupt noch ein Navigationsgerät kaufen, wenn ein Smartphone eh´ alles kann?
Ganz einfach, es wurde dafür gebaut! Ein portables Navigationssystem wurde nur für den Zweck gebaut den Nutzer von einem Ort zu dem anderen Ort zu bringen. Natürlich muss mann Google Maps lassen, dass es für eine kostenlose Navigationssoftware eine ordentliche Arbeit abliefert und für kleinere Wege sicher eine gute Abhilfe ist. Echte Navigationsgeräte hingegen haben einige Vorteile im Gegensatz zum „Smartphone-Navi“. 
 
1. Vorteil: Sie haben eine sehr gute Software. Die Routenführung ist optimal, ein Fahrspurassistent zeigt dem Fahrer die genaue Spur an auf der er fahren soll. Das ist sehr praktisch bei 4-6 spurigen Autobahnen oder bei großen Autobahnkreuzen, denn so kommt es nicht vor das man die falsche Abfahrt nimmt. Die Software gibt außerdem Auskunft über wichtige Informationen der Straße z.B. die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, Rastplätze, Tankstellen, Straßenschilder werden angezeigt und auch Staus werden dem Fahrer gemeldet (dazu später mehr). Natürlich lassen sich auch Routenpräferenzen wie die schnellste oder kürzeste Route eingeben. Eine Reise mit mehreren Zwischenstopps ist für heutige Produkte auch kein Problem mehr. 
 
2. Vorteil: Navigationsgeräte gibt es nicht nur für Autos sondern auch spezielle Modelle für LKW-Fahrer, Wohnmobile, Motorräder, Fahrräder und auch Fußgänger bzw. Wanderer. Denn ein LKW Fahrer muss beispielsweise die Höhe seines Fahrzeuges eingeben können, damit nicht plötzlich sein Aufbau an der Brücke hängen bleibt. Gleiches gilt für Camper, außerdem werden dem Fahrer dann auch Rastplätze für Camper und LKWs angezeigt. 
Motorradfahrer brauchen Navigationsgeräte die Wasserdicht sind und sich mit Handschuhen bedienen lassen und außerdem haben diese Modelle eine spezielle Stromversorgung. 
 
3. Vorteil: Navigationsgeräte bieten mehr Sicherheit beim Fahren. Denn sie haben Displayoberflächen die sich besser bei Sonneneinstrahlung ablesen lassen als die der Smartphones. Außerdem wird der Fahrer dann nicht von eintreffenden Nachrichten auf dem Smartphonedisplay abgelenkt. 
Die Hersteller der Navigationsgeräte sehen Smartphones auch nicht unbedingt als "Feind" an sondern eher als Ergänzung zu ihren Produkten. Denn bei vielen Modellen lassen sich die Smartphones mittlerweile mit den Navi per Bluetooth oder WiFi koppeln und dadurch kann man z.B. Google-Suchen durchführen, Live-Informationen über den Verkehr abrufen oder ganz einfach telefonieren und das alles ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen. 
Die modernen Sprachsteuerungen der Navis erlauben es dem Fahrer das Gerät zu bedienen ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Das ermöglicht eine sichere und schnelle Fahrt an das gewünschte Ziel. 
 
 
 
Als nächstes möchte ich euch meine 5 Tipp´s für den Kauf eines Navigationsgerätes verraten
 
Nummer 1: Displaygröße

  • 4,3 Zoll
  • 5 Zoll
  • 6 Zoll
  • 7 Zoll
Wählt am besten eine Displaygröße die zur Größe eurer Windschutzscheibe passt. Ein 7 Zoll Gerät könnte in einem Smart eher stören als nützlich sein. Das Navi kann sogar zur Gefahr werden, denn ihr würdet alles im rechten Sichtbereich viel schlechter sehen. 
 
Nummer 2: Kartenmaterial
Kauft euch am besten ein Gerät das über das gesamte Kartenmaterial von Europa verfügt (45 – 47 Länder, je nach Marke). Die geringe Preisdifferenz zwischen dem Europa und Zentraleuropa (CE), also dem Modell mit der Kartenabdeckung von 19 bis 22 Länder (wieder je nach Marke) rentiert sich nicht. Man kann zwar Kartenmaterial bei den Herstellern nachkaufen aber das kommt einen letztendlich teurer. 
 
Nummer 3: Kartenupdates 
Kauft euch immer ein Navigationssystem das im Namen die Abkürzung LMT hat. Denn das bedeutet, dass ihr lebenslang Kartenupdates kostenlos bekommt. Kurze Erklärung: „Lebenslang“ bezieht sich auf die Lebenszeit des Gerätes bzw. 30 Jahre lt. Hersteller. 
Wenn ihr ein Produkt ohne diese Abkürzung gekauft habt müsst ihr für eine Kartenaktualisierung tief in die Tasche greifen. Ich kann dazu keine genauen Preise nennen, da diese je nach Hersteller und Modell unterschiedlich sein können. Aber es rentiert sich immer ein Navi mit LMT zu kaufen!
 
Nummer 4: Die Halterung
Schaut euch die Halterung des Produktes immer genau an. Es gibt verschiedene Modelle. Jeder Hersteller hat ein anderes Konzept und es ist schwer zu sagen welches das Beste ist. Aber eine aktive Halterung d.h. eine bei der das Stromkabel an der Halterung eingesteckt wird und nicht in das Gerät ist definitiv zu empfehlen. Denn wenn das Kabel im Navi steckt dann kann es leichter brechen, sollte das Gerät einmal neuausgerichtet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man das „gute Stück“ Technik auch einfacher aus dem Auto nehmen kann, denn ihr solltet niemals das Navi an der Windschutzscheibe hängen lassen, das lockt Einbrecher an. 
 
Nummer 5: Ein paar Funktionen die jedes gute Navigationssystem haben sollte:  
  • Fahrspurassistent
  • Geschwindigkeitsanzeige
  • Routenpräferenzen (Schnellste Route, ökologischster Weg)
  • POI´s (Point of Interest): Raststätten, Hotels, Tankstellen
  • einfaches Menü ( man sollte schnell eine Route eingeben können)
  • Bluetooth oder Wifi
  • scharfes, helles Display
  • zügiges Arbeitstempo (schnelle Reaktion auf Eingaben)
  • microSD-Kartenslot - zur Erweiterung des meist kleinen internen Speichers. Sehr nützlich wenn später neue Karten (USA) hinzugefügt wird 
  • Halterung mit starker Saugkraft (das merkt man wenn man den Hebel am Halter nach unten drückt)
 
 
 
So jetzt hat man ein wunderschönes GPS-Gerät an der Windschutzscheibe hängen und fährt geradewegs auf sein Ziel zu und was sieht man da, lauter rote Lichter! Genau. Ein Stau!
Die Angst vor dem Stau hängt wie ein Damokles-Schwert über den Gedanken der Autofahrer. Um dieser Gefahr zu entkommen braucht man ein gutes Stauumfahrungssystem. 
Es gibt 3 unterschiedliche Stau-Systeme! 
 
TMC- Stauumfahrung:
Traffic Message Channel wird über die UKW Frequenz also über den Radioempfang gesendet. Die Navis empfangen in regelmäßigen Abständen Verkehrsbeeintrichtigungen wie z.B. Staus und Baustellen. Dieser Dienst ist in der Regel kostenlos und in vielen Ländern verfügbar. Die Qualität der Meldungen kann stark variieren. Der TMC-Empfänger (Antenne) ist meistens im Ladekabel integriert oder wird an diesem angesteckt.  
 
DAB+ Stauumfahrung
Digital Audio Broadcasting ist vom Prinzip her genauso wie die TMC-Technik. Allerdings mit einer viel höheren Datenrate und somit werden die Informationen viel genauer und schneller zu den Geräten gesendet. Dieser Dienst ist ebenfalls kostenlos und in mehreren Ländern verfügbar. Die Antenne muss auch am Ladekabel angesteckt werden. DAB+ Stauumfahrung ist derzeit nur bei Garmin verfügbar. 
 
Live-Dienste 
Diese Technik ist durch den Hersteller TomTom bekannt geworden. Früher war dieser Dienst kostenpflichtig. Heute werden Live-Dienste von TomTom und Becker kostenlos angeboten. Bei Becker und bei einigen Modellen von TomTom wird zur Nutzung dieses Dienstes ein Smartphone benötigt. Welches über Bluetooth oder Wifi mit dem Navigationsgerät verbunden wird. Bei den Highclass-Modellen von TomTom ist dies nicht notwendig!
Ein Live-Stauumfahrungsdienst bietet eine große Fülle an Funktionen:  
  • alle 2 Minuten Stauinformationen und andere Hindernisse
  • Gefahren, wie Fußgänger auf der Straße
  • Wetternews
  • Tankpreise 
  • Rastplatzbewertungen
  • Google Suchanfragen, nach Orten oder Geschäften  
Der Live Dienst kann innerhalb Deutschlands ohne Bedenken verwendet werden, aber wenn man ins Ausland fährt, sollte man beachten das die Verbindung mit dem Smartphone zu Roaming-Kosten, also Zusatzgebühren auf der Handyrechnung führen kann. Um dieser Falle zu entkommen habt ihr drei Möglichkeiten:  
  1. Ein sehr hochwertiges TomTom Modell kaufen
  2. Die Verbindung vom Smartphone zum Navi aufheben und somit kein Live Dienst mehr nutzen 
  3. oder meinen Blog über Mobilfunktarife lesen
 
 
Mein persönliches Fazit: 
Ein Navigationssystem ist definitiv eine sinnvolle Investition und ein Smartphone ist für mich keine Alternative zum Navi. Navigationsgeräte bieten mehr Möglichkeiten und mehr Sicherheit im Auto. Im Zusammenspiel mit meinem Smartphone leistet mein Navi gute Dienste und bringt mich schnell und ohne lästige Staus ans Ziel.  
 
Bis bald und allzeit gute Fahr wünscht euch, 
 

Euer Alex

Autor: Alexander Breuer


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