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Großgeräte: Wie finde ich den Wasserverbrauch einer Waschmaschine heraus? 29.04.2014

Bildnachweis: © uschi dreiucker / PIXELIO

 
Die Anschaffung einer Waschmaschine erfolgt heute auch immer im Hinblick auf den Verbrauch. Die Waschmaschine wird regelmäßig eingesetzt und trägt damit erheblich zur Höhe der laufenden Stromkosten eines Haushalts bei. Zudem ist ein niedriger Verbrauch auch in Bezug auf den Klimaschutz gewünscht. Wer die Energielabel der EU richtig lesen kann, findet beim Kauf eine schnelle Orientierung.

Das EU-Energielabel hilft bei der Verbrauchsermittlung

Seit der Einführung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte gestaltet sich die Ermittlung des Verbrauchs von Waschmaschinen auch für den Käufer sehr einfach. Alle Geräte werden mittlerweile mit einem EU-Energielabel versehen, auf dem die wichtigsten technischen Merkmale und Verbrauchsangaben zu finden sind. So wird auf dem Label angegeben, wie hoch der Wasserverbrauch bei 220 Waschzyklen pro Jahr sein wird, wie hoch die maximale Beladung in Kilogramm sein darf und mit welchem Stromverbrauch in Kilowattstunden zu rechnen ist. Auch letztere Angabe bezieht sich auf den Verbrauch während eines Jahres. Diese neuen Energielabels sind dabei nicht mit den älteren Varianten zu verwechseln, bei denen noch der Energieverbrauch pro Waschgang angegeben wurde. Auf diese Weise ist es für den Käufer anhand der aktuellen Strompreise sehr einfach, die jährliche Kostenbelastung auszurechnen. Grundsätzlich gilt dabei, dass neuere Geräte deutlich sparsamer sind als ältere, da die EU stetig strengere Vorgaben für die entsprechenden Maschinen vorsieht: Wenig effiziente Waschmaschinen verschwinden so sukzessive vom Markt. Seit dem 1. 12. 2013 gilt dabei eine Zuordnung in die Klasse A+ als Mindeststandard, weniger effiziente Geräte werden nicht mehr angeboten. Auf dem Energielabel wird zudem auch angegeben, wie hoch die Geräuschentwicklung während des Waschens in Dezibel sein wird und welcher Schleuderwirkungsklasse die Maschine zuzuordnen ist.



So funktionieren die Energieeffizienzklassen

Die einfachste Orientierung beim Kauf von Waschmaschinen im Hinblick auf den Verbrauch bieten die Energieeffizienzklassen. Je effizienter eine Maschine arbeitet, desto geringer wird der Stromverbrauch pro Jahr sein. Die Energieverbrauchskennzeichnung wird von der EU auch für Waschmaschinen vorgeschrieben, die Geräte wurden hier in die Klassen A bis D eingeteilt. Mittlerweile gelten jedoch deutlich strengere Vorgaben, sodass nur noch die Klassen A+ bis A+++ anzutreffen sind.
Die Einteilung in Klassen erfolgt dabei anhand eines fiktiven Referenzgeräts. Je geringer der Anteil des Verbrauchs einer Waschmaschine am Verbrauch dieser Referenzmaschine ist, desto besser ist die Klasseneinteilung. Für eine Einteilung in die Klasse A+ darf eine Maschine lediglich 52 Prozent des Verbrauchs des Referenzgeräts erreichen. Bei der Klasse A++ sind es nur 46 Prozent und bei der Klasse A+++ sogar weniger als 46 Prozent.
Wie hoch das Einsparpotenzial letztendlich sein wird, hängt entscheidend von der Verwendung der Maschine ab. So profitieren große Haushalte mit mehreren Kindern stärker von der Anschaffung einer effizienteren Waschmaschine als Single-Haushalte. Hier müssen auch die Anschaffungskosten berücksichtigt werden, die entscheidend sind, wenn es um die langfristige Amortisation der Investition geht.

 


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