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Ratgeber: 7 Tipps gegen ein heißes Smartphone im Sommer 13.07.2022

 

Die Hitze im Sommer kann nicht gefährlich für Menschen sein, auch unsere Smartphones können unter starker Sonneneinstrahlung gefährdet sein. Denn Hitze und Elektronik vertragen sich nicht gut. Wir zeigen dir 7 Tipps, die dein Handy vor dem Hitzetod bewahren. 
 
 

 

Tipps gegen das Überhitzen

 
Generell solltest du bei großer Hitze darauf achten, dass das Smartphone, Tablet oder andere elektronische Geräte nicht noch wärmer werden, als sie durch die Luft oder die Sonne sowieso schon sind. Viele Funktionen machen aber genau das. Der Prozessor, die Ladeelektronik und das Display sind dabei die Wärmequellen mit Sparpotential. Doch auch die Umgebung im Auge zu behalten, hilft viel. Die einfachste Methode dein Smartphone vor dem Hitzschlag zu schützen ist, wenn du die folgenden Tipps beachtest:
 
  • Handy nicht im Auto aufbewahren
  • Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
  • Displayhelligkeit runterdrehen
  • Nicht in der Sonne aufladen
  • Leistungsintensive Anwendungen wie Games oder Videoaufnahmen reduzieren
  • Bildwiederholrate herunterschrauben
  • Handyhülle abnehmen
 
 

Kühlen Kopf bewahren, wenn das Smartphone doch zu heiß wurde

 
Zunächst sollte das Gerät aus der großen Hitze an einen kühleren Ort gebracht werden. Das heißt vor allem an einen Ort in den Schatten oder in einen Raum mit Zimmertemperatur. Absolut kontraproduktiv bei einem Smartphone, das zu heiß geworden ist, ist das aktive Abkühlen. Verboten sind unter anderem die mitgebrachte Kühlbox, der Kühlschrank oder das Untertauchen im Wasser. Damit wird das Handy einer weiteren Temperatur-Extremsituation ausgesetzt und das endgültige Aus ist dann kaum mehr abzuwenden. Eine unterschätzte Gefahr bei vielen Handys: Wenn sie sehr warm sind und in feuchte Umgebung kommen, kann es passieren, dass ein plötzliches Abkühlen dazu führt, dass der entstehende Unterdruck Feuchtigkeit ins Smartphone saugt. So kann auch ein Wasserschaden auftreten.
 
Nachdem es etwas abgekühlt ist, solltest du noch einmal versuchen dein Handy anzuschalten. Sollte es dann immer noch nicht funktionieren, heißt es warten. Wenn sich nach 12 Stunden nichts bewegt, dann könnte das Gerät wirklich zu heiß geworden sein. Um das zu verhindern, der wohl einfachste Tipp: An heißen Sonnentagen den ständigen Begleiter einmal zu Hause lassen.
 
 

Warum schadet es Smartphones, wenn sie zu heiß sind?

 
Generell gilt für alle elektronischen Komponenten: „je kühler, desto besser“. Die Elektronen in den Schaltkreisen fühlen sich am wohlsten bei lauen Temperaturen. Handys, Tablets, E-Book-Reader und Co. bevorzugen Zimmertemperatur mit rund 20 Grad Celsius. Sie halten jedoch auch höheren Temperaturen stand.
 
Apple gibt an, dass seine iPhones Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius problemlos verkraften, Samsung-Geräten sollen bis zu 50 Grad Celsius nichts ausmachen. Outdoor-Smartphone-Hersteller wie zum Beispiel Caterpillar werben sogar mit der Temperaturbeständigkeit ihrer Modelle. Sowohl im Minus- wie auch im Plusbereich der Temperaturskala.
 
Doch die meisten elektronischen Geräte sind nicht sonderlich robust und Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius auf dem Thermometer werden schnell problematisch. Brutzelt dein Handy also in der prallen Sonne zum Beispiel auf der Fensterbank wie Bratwürste auf dem Grill, entstehen schnell irreparable Schäden. Betroffen sind von der Hitze vor allem das Display, der Akku und der Prozessor. Hier solltest du Vorsicht walten lassen, denn manche dieser Defekte sind irreversibel.
 
 
 
 

Liebe Grüße, 

euer Alex

 

Autor: Alexander Breuer

 

 

 

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