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Großgeräte: Induktion vs. Ceran 27.01.2014

Induktionsherd oder klassisches Ceran-Kochfeld?

Bildnachweis: www.miele.de

Bei der Anschaffung eines Herds stehen viele Käufer vor der Entscheidung, ob das neue Küchengerät über die klassischen Ceran-Kochfelder oder über die modernere Induktionstechnik verfügen soll. Die Induktionstechnik verspricht ein schnelleres Zubereiten des Kochguts, die Ceran-Kochfelder sind hingegen in der Regel günstiger. Käufer sollten wissen, wo die Vor- und Nachteile der beiden Technologien zu finden sind.

 

Kochen auf Ceran-Feldern: Das zeichnet den Klassiker aus

 

Bildnachweis: www.miele.de

Der Einsatz von Ceran-Feldern beim Kochen ist deutlich älter als die Induktionstechnologie. Kochfelder aus Glaskeramik werden bereits seit den frühen 1970er-Jahren produziert, entsprechend bewährt ist die Technologie. Die Ceran-Felder zeichnen sich dadurch aus, dass die Übertragung der Wärme über Wärmestrahlung und nicht über Wärmeleitung erfolgt. Die Glaskeramik ist sehr durchlässig für Wärmestrahlung und lässt praktisch keine Wärmeausdehnung zu. Mit 1,46 W/(m·K) ist die Wärmeleitfähigkeit äußerst gering. Aus diesem Grund bleibt der Bereich um die Kochstelle kalt.

Die Vorteile der Ceran-Felder sind vor allem darin zu sehen, dass die Technologie günstiger ist als die der Induktionsherde. Zudem kann bei der Verwendung von Ceran-Feldern auf Kochtöpfe mit magnetischem Boden verzichtet werden. Diese sind bei Induktionsfeldern obligatorisch. Außerdem lassen sich die Ceran-Felder deutlich einfacher reinigen - das spart Zeit. Allerdings dauert es bei Ceran-Feldern relativ lange, bis im Topf oder der Pfanne die gewünschte Temperatur erreicht wird. Stehen die Kochgeräte zudem nicht exakt auf den Kochfeldern, geht unnötig viel Energie verloren.

Kochen per Induktion: Das leistet die Technologie

 

Bildnachweis: www.aeg.de

Mit Induktionskochfeldern ist eine sehr viel genauere Steuerung der Temperatur möglich, als dieses bei Ceran-Feldern oder anderen Herdtechnologien der Fall ist. Das ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um das behutsame Dünsten von Gemüse oder das auf den Punkt Braten von Fleisch geht. Zudem zeichnet sich die Induktionstechnik durch den Vorteil aus, dass die gewünschte Temperatur deutlich schneller erreicht wird. Die Induktionsfelder haben jedoch noch weitere Vorzüge. Anders als bei Ceran-Feldern spielt es keine Rolle, wie sich die Größe des Topfs oder der Pfanne zum Kochfeld verhält. Da sich bei der Induktion nur der Topfboden erwärmt, können kleine Töpfe ohne Energieverlust auch auf große Kochfelder gestellt werden. Das sorgt für mehr Flexibilität bei der Belegung der Kochfelder. Zudem ist mit der Verwendung von Induktionsherden eine größere Sicherheit verbunden. Die Kochfelder werden nicht heiß, solange kein Kochgerät auf sie gestellt wurde. Sollte ein Kochfeld versehentlich angeschaltet werden, folgen daraus keine gefährlichen Konsequenzen. Nach einer kurzen Dauer stellt sich das Feld von selbst ab, hierbei wird Wärme in minimalem Umfang abgegeben. Weiterhin ist der Energieverbrauch grundsätzlich geringer als bei Ceran-Feldern. Das liegt daran, dass die Ceran-Felder erst das Glas erwärmen müssen, bevor Hitze an den Topf abgegeben werden kann. Dieser Umweg fällt bei der Induktionstechnik weg. Zwingend vorausgesetzt wird bei der Induktionstechnik allerdings spezielles Kochgeschirr mit einem magnetischen Boden.

Welche Technologie nun besser ist, darüber lässt sich streiten. Jeder muss hier selbst entscheiden, welche Punkte für ihn entscheidend sind und welche Vorteile ihn mehr überzeugen. Ein individuelles Beratungsgespräch kann sicher bei der Entscheidung hilfreich sein.


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