Alles Rund um das Gaskochfeld
Was ist ein Gaskochfeld?
Ein Gaskochfeld ist das Kochfeld eines gasbetriebenen Küchenherds. Es besteht in der Regel aus den folgenden Elementen:
- Gitterrost
- Thermoelement
- Zündkerze
- Brennerring
- Bedienknebel
Je nach Typ und Modell können sich Gaskochfelder in einigen Details unterscheiden.
Wie funktioniert ein Gaskochfeld?
Bei einem Gaskochfeld wird die für das Kochen benötigte Hitze durch Gas erzeugt. Das hierfür erforderliche Gas gelangt über einen Gasanschluss oder eine Gasflasche an das Kochfeld, wo es über eine Zündung entflammt werden kann. Hierfür ist das Kochfeld mit einer Zündkerze ausgestattet, welche die Flamme auslöst, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Über die meist stufenlos einstellbaren Bedienknebel lassen sich die Flammen der einzelnen Felder bedienen. Sobald die Flamme erlischt, verschwindet auch die Hitze.
Es gibt auch Gaskochfelder mit automatischer Wiederentzündung. Sollte die Flamme hier beispielsweise durch Zugluft erlöschen, wird sie automatisch wieder angezündet. Die meisten Gaskochfelder sind mit einem Timer ausgestattet, sodass sie sich nach einer vorab eingestellten Zeit von selbst ausstellen.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass das Kochgeschirr immer mittig auf dem Gitterrost stet und die Flammen die Seiten nicht berühren.
Welche Varianten von Gaskochfeldern gibt es?
Im expert-TechnoMarkt finden Sie verschiedene Varianten von Gaskochfeldern, die sich - je nach individuellem Bedarf und persönlichem Geschmack - auf unterschiedliche Weise in die Küche integrieren lassen. Dabei sind folgende Arten mit jeweils anderen Merkmalen und Vorteilen zu unterscheiden:
- Autarkes Gaskochfeld
- Herdgebundenes Gaskochfeld
- Domino-Gaskochfeld
- Gaskochfeld unter Glaskeramik
- Gaskochfeld mit Wokbrenner
Autarkes Gaskochfeld
Das autarke Gaskochfeld lässt sich an beliebiger Stelle, das heißt unabhängig vom Herd anbringen. Das hat den Vorteil, dass Sie einerseits mehr Platz unter dem Herd haben und andererseits die Küche flexibel und nach Ihren persönlichen Wünschen anordnen bzw. einrichten können.
Herdgebundenes Gaskochfeld
Bei einem herdgebundenen Gaskochfeld sind Gaskochfeld und Herd miteinander verbunden. Diese Variante ist die kostengünstigste Variante und hat zudem den Vorteil, dass nur ein Netzanschluss benötigt wird.
Domino-Gaskochfeld
Ein Domino-Gaskochfeld erlaubt die Kombination mit anderen Kochfeldern, die eine andere Energiequelle nutzen, zum Beispiel die Kombination mit einem Induktionskochfeld.
Gaskochfeld mit Wokbrenner
Ein Gaskochfeld mit Wokbrenner ist besonders leistungsstark und eignet sich hervorragend für die schnelle Zubereitung des Essens.
Gaskochfeld unter Glaskeramik
Ein Gaskochfeld unter Glaskeramik ähnelt einem sogenannten Ceranfeld. Aufgrund seiner flachen Ebene / Oberfläche ist es einfacher zu reinigen als ein herkömmliches Gaskochfeld.
Verschiedene Brenner-Varianten eines Gaskochfeldes
Darüber hinaus gibt es verschiedene Brenner-Varianten eines Gaskochfeldes, die sich in ihrer Leistung unterscheiden und sich für jeweils anderes Kochgeschirr eignen. Eine Übersicht liefert die folgende Tabelle:
| Variante | Leistung | passendes Kochgeschirr | geeignet zum |
|---|---|---|---|
| Hilfsbrenner | 750 - 1.200 Watt | kleinere Töpfe | Aufwärmen von kleinen Mengen, Schmelzen von Butter |
| Normalbrenner | 1.500 - 2.000 Watt | mittelgroßes Kochgeschirr | Fortkochen von Suppen, Kartoffeln, Gemüse- und Nudelgerichten |
| Starkbrenner | 2.500 - 5.000 Watt | größeres Kochgeschirr | Ankochen, Fortkochen (z. B. Schmorgerichte), Zubereiten von Omeletts, Braten von Steaks und Frittieren |
| Wok-Brenner | 3.000 - 6.000 Watt | Wok, große Kochtöpfe | Zubereiten asiatischer Speisen und anderer Gerichte in großen Töpfen / Pfannen |
Wie sicher ist das Kochen mit offener Flamme?
Jedes Gaskochfeld ist mit einem Sicherheitssystem zur Flammenüberwachung ausgestattet. Dazu gehört, dass nach der Nutzung des Kochfeldes die Gaszufuhr automatisch gestoppt wird. Auch bei einer ungewöhnlich langen Nutzung stoppt das Sicherheitssystem die Gaszufuhr durch eine automatische Ausschaltung. Zwar verschwindet die Hitze mit der Ausschaltung der Flamme weitgehend, sicherheitshalber verfügen einige Modelle aber über eine Restwärmeanzeige, die Aufschluss darüber gibt, ob die Topfträger noch heiß sind oder nicht.
Darüber hinaus verhindert eine Kindersicherung, dass Kinder das Gaskochfeld anstellen und sich dadurch die Gas-Brenner entzünden können. Dank all dieser Sicherheitsmechanismen sind Gaskochfelder trotz offener Flamme also sehr sicher.
Wichtig: Lassen Sie die Zündsicherung regelmäßig von einem Fachmann prüfen und achten Sie auf eine sachgemäße Handhabung. Dann ist das Kochen mit einem Gaskochfeld nicht gefährlicher als das Kochen mit anderen Kochfeldarten.
Vorteile eines Gaskochfeldes
Ein Gaskochfeld bringt eine Vielzahl an Vorteilen mit sich, die für den Kauf und die Nutzung dieser Kochfeldart sprechen, wie die folgende Übersicht zeigt:
- erfordern kein Aufheizen, wodurch sich die Zubereitungszeit verkürzt
- reagieren schnell auf Temperaturänderungen
- verursachen keine unnötige Nachwärme
- verbrauchen wenig Energie
- sind in der Nutzung kostengünstiger als das Kochen mit Strom
- erfordern kein spezielles Kochgeschirr (wie z. B. bei einem Induktionsherd)
- zeichnen sich durch eine langlebige Grundkonstruktion aus
- erzeugen durch das Kochen mit offener Flamme Behaglichkeit (Wohlfühleffekt)
Bewertungskriterien für den Kauf eines Gaskochfeldes
Angesichts der Vielzahl verschiedener Gaskochfelder im Sortiment von expert-TechnoMarkt scheint die Auswahl nicht leicht. Um das für Sie optimale Modell zu finden, sollten Sie auf folgende Produktmerkmale achten:
Größe
Das Gaskochfeld wird in eine Kochmulde integriert, die sich meistens in der Arbeitsplatte oder über dem Backofen, manchmal auch auf einer Kochinsel befindet. Diese Mulde kann unterschiedlich groß sein, deshalb ist es wichtig, die richtige Größe des Kochfelds auszuwählen. Die Tiefe ist mit 52 cm weitgehend standardisiert, aber bei der Breite gibt es große Unterschiede: Am häufigsten werden Modelle mit einer Breite von 60 oder 75 cm benötigt. Es gibt aber auch kleinere Mulden von nur 30 cm oder größere Mulden von bis zu 120 cm Breite. Von der Größe des Kochfelds ist auch die Anzahl der Flammen abhängig.
Anzahl der Flammen
Grundsätzlich gilt: Je größer das Gaskochfeld ist, desto mehr Brenner / Flammen sind verfügbar. Kleine Felder besitzen zwei Flammen, während große Kochfelder üblicherweise mit vier oder fünf Flammen ausgestattet sind. Welche Anzahl Flammen optimal ist, hängt von der Größe Ihres Haushalts, dem Platz in Ihrer Küche und Ihren Kochgewohnheiten ab.
Material
Gaskochfelder gibt es in verschiedenen Varianten. Der Klassiker ist das Edelstahl-Gaskochfeld, das sich seit Jahrzehnten durch seine Stabilität und Sicherheit bewährt hat. Da es darüber hinaus auch leicht zu reinigen ist, kommt es auch gerne in der Profi-Küche zum Einsatz. Besonders pflegeleicht, allerdings auch etwas kostspieliger ist, sind Gaskochfelder unter Glaskeramik. Sie sind ein echter Blickfang in jeder Küche.
Leichtigkeit des Einbaus
Wenn Sie das Gaskochfeld selbst einbauen möchten, achten Sie darauf, wie der Einbau erfolgen soll und wie gut die Anleitung hierfür ist. Im Zweifelsfall sollten Sie Einbau und Anschluss des Gaskochfeldes immer von einem Fachmann erledigen lassen.
Art des Brenners
Die Brenner eines Gaskochfelds variieren in Größe und Leistung. Orientieren Sie sich bei der Auswahl daran, wofür Sie das Kochfeld am häufigsten benötigen:
Zum Aufwärmen und Warmhalten reichen in der Regel kleine Hilfsbrenner aus. Wenn Sie vor allem mit kleineren Töpfen kochen, sind Normalbrenner mit einem Durchmesser von ca. 7 cm gut geeignet. Für größere Pfannen und Töpfe sollten Sie auf einen Starkbrenner (ca. 10 cm Durchmesser) setzen und wenn Sie einen noch größeren Durchmesser benötigen, ist der Wok-Brenner die richtige Wahl.





